


Erschöpfung – Grundlagen und Überblick
Kennen Sie das Gefühl, wenn Ihnen selbst kleinste Alltagsaufgaben wie ein Berg vorkommen? Wenn Sie morgens bereits wie gerädert aufwachen und sich den Tag über kraftlos fühlen? Erschöpfung ist mehr als nur müde sein – sie bezeichnet einen Zustand, der zum Beispiel mit dem Gefühl körperlicher Schwäche, Müdigkeit und Antriebslosigkeit einhergehen kann.
Dieser Ratgeber gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Erscheinungsformen von Erschöpfung.
Was versteht man unter Erschöpfung?
Die Erschöpfung ist eine über den Zustand der Ermüdung hinausgehenden Verminderung der Körperkraft und Belastbarkeit, die unter Umständen mit dem Gefühl von Ausgelaugtheit, innerer Leere, Zermürbung und gesteigerter Reizbarkeit bis hin zu vollständigem Kräfteverschleiß einhergehen kann.1
Dabei hat Erschöpfung viele Gesichter – der Zustand kann zum Beispiel nach großer körperlicher Anstrengung oder seelischer Anstrengung in Belastungssituationen sowie im Rahmen vom Erkrankungen wie Depressionen vorkommen.1 Erschöpfung zählt zu den sogenannten Allgemeinsymptomen. Nach großen körperlichen oder seelischen Anstrengungen kann Erschöpfung ein physiologischer Zustand sein, der dem Bewusstsein eine verminderte Leistungsbereitschaft signalisiert.



Erschöpfung versus Müdigkeit
Müdigkeit ist ein körperliches Phänomen, das signalisiert, wann wir Ruhe und Erholung brauchen, um leistungsfähig zu bleiben. Der Zustand ist abhängig vom Tag-Nacht-Rhythmus (zirkadianen Rhythmus) oder tritt infolge starker körperlicher und/oder psychischer Belastung ein. Müdigkeit ist gekennzeichnet durch Schlafbedürfnis, Reizbarkeit und Abnahme von Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Denkvermögen. Sie verschwindet in der Regel nach ausreichendem Schlaf oder einer Ruhepause.2
Häufung von Müdigkeit durch ausbleibende ausreichende Erholung kann sowohl zu körperlicher als auch seelischer Anstrengung (insbesondere in Belastungssituationen) führen und so in Erschöpfung übergehen.
Ist Erschöpfung eine Krankheit?
Erschöpfung kann als unspezifisches Allgemein- beziehungsweise Begleitsymptom bei vielen Erkrankungen auftreten, beispielsweise bei Tumoren oder Infektionskrankheiten.3 Die Zustände können situationsabhängig fließend sein – von normaler Ermüdung über Erschöpfung bis hin zu krankhaften Formen.






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Formen und Arten von Erschöpfung
Erschöpfung zeigt sich in vielfältigen Erscheinungsformen. Je nach individuellem Zustand und Umständen sind die Anzeichen und Auswirkungen sehr unterschiedlich. Im Folgenden lesen Sie mehr über einige typische Erschöpfungsarten.



Bei körperlicher Erschöpfung fühlen sich Betroffene oft physisch ausgelaugt. Typische Merkmale sind dabei:
- anhaltende Müdigkeit und Schwäche in den Gliedmaßen
- verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
- schnelle Ermüdung bei Anstrengung
- Schwere in Armen und Beinen
- muskuläre Verspannungen
Die Ursachen reichen von intensiver körperlicher Arbeit über Schlafmangel bis hin zu Erkrankungen wie Anämie oder Stoffwechselstörungen.
Gedächtnis und Konzentration können beeinträchtigt sein, die Stimmung kann gedrückt oder von Lustlosigkeit und Gereiztheit geprägt sein. Mentale Erschöpfung zeigt sich besonders in:
- Konzentrationsproblemen und Gedächtnisschwierigkeiten
- verlangsamtem Denken (auch bekannt als „Brain Fog“ – „Gehirnnebel“)
- Reizbarkeit und emotionaler Labilität
- Entscheidungsschwierigkeiten
- Verlust von Interessen
Erschöpfung kann sich auch stark auf das Gefühlsleben auswirken. Betroffene leiden dabei in vielen Fällen unter:
- innerer Leere und Gefühllosigkeit
- Niedergeschlagenheit ohne erkennbaren Grund
- Verlust der Lebensfreude
- Rückzug aus sozialen Kontakten
- Gefühl der Überforderung durch den Alltag
Seelische Erschöpfung entsteht häufig durch anhaltende Belastungen im beruflichen oder privaten Bereich, chronischen Stress oder das Gefühl, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein.
Erschöpfung hat viele Gesichter
Erschöpfung ist ein komplexes Symptom, das sich auf unterschiedlichste Weise zeigen kann – körperlich, psychisch, emotional oder als Kombination mehrerer Formen. Während normale Müdigkeit ein natürliches Signal des Körpers ist, weist anhaltende Erschöpfung auf einen tiefergehenden Zustand hin, der Regeneration und möglicherweise professionelle Unterstützung erfordert.
FAQ zu Erschöpfung
Die Erschöpfung beschreibt einen Zustand, der weit über die normale Müdigkeit hinausgeht. Sie äußert sich in einer deutlich verringerten körperlichen Kraft und Belastbarkeit und kann mit Empfindungen wie Ausgelaugtheit, innerer Leere, Zermürbung oder erhöhter Reizbarkeit bin hin zum völligen Kraftverlust verbunden sein. Dieser Zustand kann viele Formen annehmen – er tritt sowohl nach intensiver körperlicher Anstrengung als auch nach seelischer Beanspruchung in belastenden Situationen auf und zeigt sich häufig auch im Zusammenhang mit Erkrankungen wie Depressionen.1
Müdigkeit ist ein Phänomen, das signalisiert, wann wir Ruhe brauchen. Sie verschwindet nach Schlaf.
Ja, Erschöpfung ist ein vielschichtiges Phänomen, das gleichzeitig körperliche, psychische und emotionale Ebenen betreffen kann. Der Körper und die Psyche bilden eine Einheit – anhaltende seelische Belastungen äußern sich oft in körperlichen Symptomen und umgekehrt.
- Pschyrembel Online: Erschöpfung. Abrufbar unter: https://www.pschyrembel.de/Ersch%C3%B6pfung/P02A4/doc/. Zuletzt abgerufen am 14.11.2025.
- Pschyrembel Online: Müdigkeit. Abrufbar unter: https://www.pschyrembel.de/M%C3%BCdigkeit/P01RW/doc/eit. Zuletzt abgerufen am 14.11.2025.
- docCheck Flexikon: Erschöpfung. Abrufbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Ersch%C3%B6pfung. Zuletzt abgerufen am 14.11.2025.








